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Zeitwertkonten

Zeitwertkonten
Arbeitszeitkonten befinden sich seit ein paar Jahren auf dem Vormarsch. Bisher galt es den Flexibilitätswünschen der Arbeitgeber gerecht zu werden. Nun aber könnten sie auch Arbeitnehmern mehr Zeitsouveränitätermöglichen, beispielsweise zur Qualifizierung, zur Familienarbeit oder für ein altengerechtes Arbeiten als echte Arbeitszeitverkürzung. Sie könnten eventuell auch ein früheres Ausscheiden aus dem Job gewährleisten.

Bei der aktiven Suche nach intelligenten Lösungskonzepten kommen wir daher an dem Thema Zeitwertkonten nicht mehr vorbei. In Großunternehmen (VW, Deutsche Bank, SAP, Airbus) schon längst Praxis, bei klein- und mittelständischen Unternehmen noch weitgehend unbekannt.

Wie funktioniert die Flexiblisierung von Arbeitszeiten?
Zeitwertkonten sind eingebettet in ein System.

unterschiedlicher Kontenmodelle. Betrachtet man die in Unternehmen eingeführten Systeme, findet man vielfältige aufeinander abgestimmt Lösungskonzepte. Bei der Diskussion über die Flexiblisierung der Arbeitszeiten, der Beschäftigungsinitiative für ältere Arbeitnehmer und den Regelungen zur Förderung der ganzjährigen Beschäftigung sollte man auch die Einführung von Lebensarbeitszeitkonten in Unternehmen miteinbeziehen. Dabei ist es notwendig das Gesamtmodell auf die Bedürfnisse des Unternehmens und der Arbeitnehmer abzustimmen

Was sind eigentlich Zeitwertkonten?
Bei den Arbeitszeitkonten geht es um Zeitkonten, die während des aktiven Berufslebens aufgebaut werden. Zeitwertkonten sind in Geld oder Zeit geführte Wertguthaben, die durch die Einbringung von Zeit (z.B. Überstunden) oder teilweise auch Entgeltbestandteilen angespart werden können. Die Führung dieser Konten wird idealtypisch in Geldwerten durchgeführt. Die Ansparung erfolgt nach dem System des Bruttosparens, d.h. Lohnsteuern und Sozialabgaben müssen erst dann entrichtet werden, wenn Guthaben aus dem Zeitwertkonto an den Arbeitnehmer wieder ausgezahlt werden.